Sie klin­gen fast wie Nickel­back — nur viel bes­ser. Ob es daran liegt, dass Theory Of A Dead­man mit dem gleich­na­mi­gen Album dem 604 Label Chad Kro­egers ent­sprun­gen sind? In ihrem Hei­mat­land Kanada wurde der Debü­tant jeden­falls bereits nach vier Wochen ver­gol­det und in den Staa­ten tum­melt sich die Sin­gle „Not­hing Could Come Bet­ween Us“ schon geraume Zeit in den Top Ten diver­ser Radio­for­mate. Auch hier­zu­lande wird das Quar­tett um Front­mann Tyler Con­nolly mit ziem­li­cher Sicher­heit sei­nen (Erfolgs-)Weg machen.

>Denn „Theory Of A Dead­man“ (Roa­d­run­ner Records) bie­tet melo­di­schen Gitarren-​​Rock bes­ter Mach­art. Neben der Single-​​Auskopplung „Not­hing Could Come Bet­ween Us“ ist vor allem „Point To Prove“ eine Num­mer, wel­che beson­de­rer Erwäh­nung bedarf: Durch­drin­gen­des, kla­res E-​​Gitarrenspiel, rau­chige Vocals und ein ein­gän­gi­ger Refrain — mit ande­ren Wor­ten Track Num­mer vier hat im Grunde alles, was einen guten Rock-​​Song aus­zu­zeich­nen hat.

Schade nur, dass sich Con­nolly & Co. auf „Theory Of A Dead­man“ so ver­dammt kurz gefasst haben: Nach exakt 36 Minu­ten und 38 Sekun­den ist das Hör­ver­gnü­gen auch schon wie­der vor­bei. Da hilft nur die „Repeat“-Taste!