Man sollte ja mei­nen, Mann weiß zumin­dest, wie er die Dame sei­nes Her­zens nicht zu becir­cen braucht. Doch es gibt sie noch und zwar zuhauf: Jene Frak­tion toll­pat­schig agie­ren­der Herr­lich­keit, der es ohne seine Hilfe wohl nim­mer­mehr ver­gönnt sein wird, sich zu paa­ren. Dabei braucht es nach der Phi­lo­so­phie von Alex „Hitch“ Hit­chens (Will Smith) nur­mehr drei Ver­ab­re­dun­gen, um die Traum­frau wis­sen zu las­sen, dass Mann der abso­lut Rich­tige ist.

Als der „Date Dok­tor“ im beson­ders schwe­ren Fall des sanft­mü­ti­gen Buch­hal­ters Albert Bren­na­man (Kevin James) dabei hilft, ein gla­mou­rö­ses Society-​​Girl namens Alle­gra (Amber Val­letta) zu ent­flam­men, mutiert der emsige Lie­bes­hel­fer unver­se­hens selbst zum sab­bern­den Stelz­bock. Er lernt er die hin­rei­ßende Klatsch-​​Reporterin Sara (Eva Men­des) ken­nen, die Alle­gra auf Schritt und Tritt ver­folgt. Und Hitch ver­liebt sich Hals über Kopf aus­ge­rech­net in die Frau, der zwar kein Mann, dafür aber die Story schlecht­hin fehlt. Was käme da gele­ge­ner als eine sen­sa­tio­nelle Ent­hül­lungs­ge­schichte über Man­hat­tans berühm­teste Kuppel-​​Mutter? Und die gibt’s fortan auch auf DVD (Sony Pic­tures Home Enter­tain­ment).

Es war die­ses Bully-​​Syndrom, an dem schon das sel­ten über­ra­schungs­arme „(T)Raumschiff“ zer­schellt ist: Man nehme einen mäßi­gen bis schlech­ten Strei­fen und packe die ein­zi­gen drei, vier gelun­ge­nen Sze­nen in einen schnie­ken Kino-​​Trailer, das Publi­kum strömt als gäbe es kein mor­gen — und lang­weilt sich her­nach über weite Stre­cken zu Tode. Michael Her­big sollte es im Grunde bes­ser wis­sen, doch für Will Smith war es der erste große Blockbuster-​​Klaumauk sei­ner Karriere.

Und es bleibt zumin­dest vor­erst beim kläg­lich geschei­ter­ten Ver­such, da ret­tet auch das „über­eif­rige Stück“ Kevin James nichts; zu viel Flick­werk und schlicht zu wenig herz­haft komi­sche Momente für 120 Minu­ten Film der Gat­tung Komö­die. Nur­mehr drei Ver­ab­re­dun­gen braucht es, um die Traum­frau wis­sen zu las­sen, dass man der abso­lut Rich­tige ist. Im Falle von Alex Hit­chens ist nach einem ein­zi­gen Date das letzte Wort längst gesprochen.