Im Kino ist es der Video­spiel­ad­ap­tion „DOA“ nun nicht gerade gut gelun­gen, die Gamer-​​Gemeinde von der Kon­sole los­zu­ei­sen; und das lag ganz sicher nicht am attrak­ti­ven Fea­ture „Boun­cing Bre­ast“, das bei Zuschal­tung die digi­ta­len Ober­wei­ten der Kon­tra­hen­tin­nen in mehr oder min­der sanf­ten Auf– und Abbe­we­gun­gen dem Kampf­ge­sche­hen anpasst. Denn der­ar­tige Run­dun­gen zu schauen gibt’s in der von Bernd Eichin­ger pro­du­zier­ten Film­ver­sion allemal.

Die fleisch­ge­wor­de­nen „DOA“-Charaktere Tina (Jaime Pressly), Chris­tie (Holly Valance), Kasumi (Devon Aoki) und Helena (Sarah Car­ter) sind ohne Frage erst­klas­sige Blick­fänge. Gemein­sam tre­ten Wrest­le­rin, Trick­die­bin, japa­ni­sche Prin­zes­sin und Extrem­sport­le­rin beim hoch dotier­ten Martial-​​Arts-​​Tunier „Dead Or Alive“ an, um den größ­ten Kämp­fer im wei­ten Insel­rund zu küren. Ver­an­stal­ter Doc Dono­van (Eric Roberts) hat indes­sen noch ganz andere Pläne mit sei­nen „Best Of The Best“.

Wenn ein erwie­se­ner Experte wie Corey Yuen Regie führt, muss man sich um die Güte der Kampf­cho­reo­gra­phien keine Sor­gen machen. Ohne einen ein­zi­gen Trop­fen Blut zu ver­gie­ßen reiht er die stim­mig in Szene gesetz­ten Fights anein­an­der und stopft die zwi­schen­durch zwangs­läu­fig ent­ste­hen­den Löcher mit etwas, das wohl einer Rah­men­hand­lung gleich­kom­men soll.

So bleibt’s bei „I Like The Way You Move“: Volle Kon­zen­tra­tion auf Optik, wenn die Kamera über einen Groß­teil der 89 Minu­ten mit beste­chen­der Bikini-​​Ästhetik den spär­lich beklei­det agie­ren­den Damen visu­ell Kom­pli­mente macht. Nun ist „Dead Or Alive“ auf DVD (High­light Video) zu haben — und das wäre doch nicht nur für puber­tie­rende Zocker die Gele­gen­heit, zur Abwechs­lung wie­der mal mehr mit sich selbst anstatt mit ihrer Kon­sole zu spie­len. Zuhause sieht’s schließ­lich keiner.