Per se lässt sich sicher nicht sagen, ob es ein­fa­cher ist, gro­ßer oder klei­ner Bru­der zu sein. Zumal nur die wenigs­ten Eltern offen zuge­ben wür­den, einen ihrer bei­den Spröss­linge zu bevor­zu­gen. Es ist aber ganz bestimmt nicht ein­fach, Bru­der eines Welt­stars zu sein; wie etwa Fred (Vince Vaughn), der erst­ge­bo­rene Claus. Des­sen Bru­der Nicho­las (Paul Gia­matti) kennt man näm­lich bes­ser unter dem Vor­häng­sel Santa. Fred kann sei­nen (schein)heiligen Klei­nen abso­lut nicht ab.

Als er aller­dings wie­der mal im Knast sitzt, schießt Nick die Kau­tion vor und die muss Freddy am Nord­pol abar­bei­ten. Der Sla­cker bringt dem Schen­ker unter den gestren­gen Augen von Ratio­na­li­täts­prü­fer Clyde (Kevin Spacey) aller­dings jede Menge Ärger: Der Weih­nachts­mann ist drauf und dran, sei­nen Job zu verlieren.

David Dob­kin beschert uns mit „Die Gebrü­der Weih­nachts­mann“ 115 Minu­ten rou­ti­nier­ter Fest-​​Unterhaltung inklu­sive aller wün­schens­wer­ten Läu­te­run­gen und — dem Kurz­auf­tritt der „klei­nen“ Brü­der Frank Stal­lone, Ste­phen Bald­win und Roger Clin­ton sei’s gedankt — auch einem ech­ten Lacher. Fehlt nur noch Dauer-​​Nikolaus Tim Allen.