Jack Nichol­son und Mor­gan Free­man Seite an Seite? Nein, das gab’s bis dato tat­säch­lich noch nicht. Und an den bei­den Cha­rak­ter­dar­stel­lern liegt es auch, dass eine arg kon­ven­tio­nelle Geschichte doch noch in bes­ter Erin­ne­rung bleibt. Ihre Haupt­ak­teure sind Edward Cole (Nichol­son), selbst­ge­fäl­li­ger Mil­li­ar­där, und Auto­me­cha­ni­ker Car­ter Cham­bers (Free­man). Am Schei­de­weg tei­len sich die Unglei­chen zufäl­lig das Kran­ken­haus­zim­mer, freun­den sich trotz­dem an. Dann das ärzt­li­che Todesurteil.

Beide haben nur noch wenige Monate zu leben — „Kick The Bucket“, wie der Ami sagt. Und die Krebs­pa­ti­en­ten beschlie­ßen, eine Löf­fel­liste anzu­le­gen; ihre rest­li­che Zeit mit Din­gen zu ver­brin­gen, die echte Kerle getan haben soll­ten, bevor sie den Löf­fel abge­ben. Diese To-​​Do-​​List hakt Regis­seur Rob Rei­ner denn auch ziem­lich undra­ma­tur­gisch wie über­ra­schungs­frei Punkt für Punkt ab, weit ent­fernt vom Facet­ten­reich­tum sei­ner frü­hen Erfolge „Harry und Sally“ oder „Stand By Me“.

Amü­sant ist das natür­lich trotz­dem, dafür garan­tie­ren die bei­den Akteure schon mit mini­ma­lem Auf­wand. Titel­ge­recht, weil anrüh­rend und har­mo­nisch, wird’s doch noch, wenn Rei­ner der Story ordent­lich Gefühl und Gemüt bei­mengt. Ansons­ten sei fest­ge­hal­ten: Nichol­son mit Free­man — abgehakt.