Er ist seit den Regie­ar­bei­ten „Jung­frau (40), männ­lich, sucht…“ und „Beim ers­ten Mal“ der neue Vater der Komö­die. Dies­mal pro­du­ziert Judd Apa­tow nur; das bewährte Team vor wie hin­ter der Kamera bleibt aber sei­ner Maxime treu, im Nächst­werk einen gedien­ten Neben– zum Haupt­dar­stel­ler zu krönen.

Dies­mal darf Jason Segel ran (schreibt oben­drein das Dreh­buch) und muss als Peter Bret­ter die Tren­nung von Freun­din Sarah Mar­shall (Kris­ten Bell) ver­dauen. Beim Besin­nungs­ur­laub auf Hawaii erwar­tet ihn anstelle von Abstand und Ablen­kung der Alp­traum: Seine Ex und ihr neuer Lover Aldous (Rus­sell Brand) flit­tern im sel­ben Hotel.

In weni­ger har­schem, mehr emo­tio­na­lem Ton setzt sich Regis­seur Nicho­las Stol­ler in „Nie wie­der Sex mit der Ex“ mit dem Ende einer Liebe aus­ein­an­der. Ein paar mehr der def­ti­gen Poin­ten hätte man bei die­ser tragisch-​​absurden Aus­gangs­si­tua­tion aber schon erwar­tet, bevor auch sein Ver­schmäh­ter schließ­lich erkennt, dass andere Müt­ter ebenso schöne Töch­ter haben.