Tropic Thunder
Es ist seine erste Arbeit hinter der Kamera seit "Zoolander". Weil sieben Jahre nach den bizarr-schrägen Begebenheiten ums männliche Supermodel Derek ganz offensichtlich Nachholbedarf besteht, dreht Ben Stiller gleich einen Film im Film: "Tropic Thunder". Als die Produzenten wegen explodierender Kosten auf Abbruch pochen, beschließt Regisseur Cockburn (Steve Coogan), seine Schauspieler samt versteckter Kamera im Dschungel auszusetzen, um das Kriegsmovie zu Ende zu bringen. Bis eine Bande Drogenschmuggler scharf schießt. Treffer fängt sich dabei so ziemlich alles, was in der Traumfabrik Rang und Namen hat.Die ersten Lacher sind aber bereits vor Film-Film-Beginn sicher, wenn Fake-Trailer die Protagonisten einführen; als da wären Superstar Tugg Speedman (Stiller), jüngst übers Behindertendrama "Simple Jack" gestolpert, Flatulenz-Comedian Jeff Portnoy (Jack Black) und Charaktermime Kirk Lazarus (Robert Downey Jr.), der sich eigens für die Rolle die Hautpigmente schwärzen ließ.
Dazu gibt's Tom Cruise als kahl-kalten Studioboss mit Brusthaartoupet sowie Matthew McConaughey, Nick Nolte, Tobey Maguire und Jon Voight in weiteren kleinen Rollen. Unterhaltung ist allein deshalb garantiert, weil die Vietnamfilmparodie wie schon "Shaun Of The Dead" ein gutes Stück weit auch im hochgenommenen Genre funktioniert. Und in Sachen Gags hat ein Ben Stiller sowieso noch nie Gefangene gemacht.Labels: Kino

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