14. Mai 2009
The Last House On The Left
Mit dem in Deutschland auch unterm Titel „Mondo Brutale“ vertriebenen Rape-And-Revenge-Movie begründete Wes Craven 1972 seine Karriere im Horror-Genre und legt nun als Produzent des Remakes ordentlich Härtegrade nach.
Nur ein paar schöne Tage in ihrem entlegenen Haus am See wollten sich die Collingwoods machen, aber Tochter Mari (Sara Paxton) und Freundin Paige (Martha MacIsaac) geraten in die Gewalt des Ausbrechers Krug (Garret Dillahunt), dessen Begleiterin und seines Bruders.
Mari kann vergewaltigt und schwer lädiert entkommen; doch das Heim ihrer Eltern (Tony Goldwyn und Monica Potter) ist für die Verbrecher schon zur Zuflucht geworden. Als John und Emma Collingwood klar wird, wen sie da hereingelassen haben, drehen sie den Spieß um – und lassen die Täter für ihre Taten bluten.
Die von Dennis Iliadis inszenierte sadistische Gewaltfantasie opfert das auf Ingmar Bergmans Moralstück „Die Jungfrauenquelle“ zurückgehende ethische Fanal wieder mal üblichen Sehgewohnheiten; sein „Last House On The Left“ wirkt deshalb längst nicht so verstörend wie jüngst noch die US-Variante von „Funny Games“. Die Welt wird selten besser.
