Der Fluch - The Grudge 3Es ist das viel­leicht gru­se­ligste Geräusch der Film­ge­schichte; die­ses gur­gelnde Grol­len, ver­ur­sacht durch den letz­ten Atem­zug, der aus der Kehle Kayako Sae­kis strömt. Die wurde im ers­ten Teil der J-​​Horrorreihe „The Grudge“ ebenso wie Sohn Toshio und die Haus­katze von der Hand ihres vor Eifer­sucht toben­den Ehe­manns gemeu­chelt und birgt seit­her das Böse in Person.

Das Sequel führte die tod­brin­gen­den, krei­de­blei­chen Geis­ter von Tokio nach Ame­rika und hier knüpft der dritte Teil von „Der Fluch — The Grudge“ (Con­stan­tin Film) an. Jake (Matthew Knight), der ein­zige Über­le­bende der Fort­set­zung wird ebenso schnell wie Sarah Michelle Gel­lar zuvor vom Fluch heim­ge­sucht, der sich in einem Chi­ca­goer Miets­haus ein­quar­tiert hat und dort Haus­meis­ter Max (Gil McKin­ney) sowie sei­nen Schwes­tern Lisa und Rose (Johanna E. Braddy und Jadie Hob­son) nachstellt.

Dann taucht eine mit den tra­gi­schen Bege­ben­hei­ten bes­tens ver­traute Japa­ne­rin auf, um den Fluch für immer zu ban­nen: Kaya­kos (Aiko Horiuchi) Schwes­ter Naoko (Emi Ikehata).

Regie führte dies­mal Toby Wil­kins anstelle von Taka­shi Shi­mizu, Regis­seur der bei­den US-​​Remakes und der japa­ni­schen „Ju-on“-Vorlagen, für die er außer­dem das Dreh­buch geschrie­ben hat. In die­ser Kunst ver­sucht sich Shi­mizu nun auch im west­li­chen Pen­dant. Sein schlei­chen­der Schre­cken stol­pert aller­dings über einige Unge­reimt­hei­ten, wes­halb es nicht nur zum bes­se­ren Ver­ständ­nis lohnt, die ers­ten bei­den Strei­fen zu sichten.