22. Oktober 2009
Der Fluch — The Grudge 3
Es ist das vielleicht gruseligste Geräusch der Filmgeschichte; dieses gurgelnde Grollen, verursacht durch den letzten Atemzug, der aus der Kehle Kayako Saekis strömt. Die wurde im ersten Teil der J-Horrorreihe „The Grudge“ ebenso wie Sohn Toshio und die Hauskatze von der Hand ihres vor Eifersucht tobenden Ehemanns gemeuchelt und birgt seither das Böse in Person.
Das Sequel führte die todbringenden, kreidebleichen Geister von Tokio nach Amerika und hier knüpft der dritte Teil von „Der Fluch — The Grudge“ (Constantin Film) an. Jake (Matthew Knight), der einzige Überlebende der Fortsetzung wird ebenso schnell wie Sarah Michelle Gellar zuvor vom Fluch heimgesucht, der sich in einem Chicagoer Mietshaus einquartiert hat und dort Hausmeister Max (Gil McKinney) sowie seinen Schwestern Lisa und Rose (Johanna E. Braddy und Jadie Hobson) nachstellt.
Dann taucht eine mit den tragischen Begebenheiten bestens vertraute Japanerin auf, um den Fluch für immer zu bannen: Kayakos (Aiko Horiuchi) Schwester Naoko (Emi Ikehata).
Regie führte diesmal Toby Wilkins anstelle von Takashi Shimizu, Regisseur der beiden US-Remakes und der japanischen „Ju-on“-Vorlagen, für die er außerdem das Drehbuch geschrieben hat. In dieser Kunst versucht sich Shimizu nun auch im westlichen Pendant. Sein schleichender Schrecken stolpert allerdings über einige Ungereimtheiten, weshalb es nicht nur zum besseren Verständnis lohnt, die ersten beiden Streifen zu sichten.
