Was wäre wenn - "Was wäre wenn" Aus der Karls­ru­her Boy’s Tale ist eine Band­ge­schichte gewor­den. 2006 wer­kelte Rock­barde Domi­nik Reis­mann noch als Ein-​​Mann-​​Kapelle an sei­nem Solo­pro­jekt, das zu Kine­tic Energy auf­ge­pimpt ein viel­ver­spre­chen­des Debüt abge­lie­fert hat. Neu­start. Das Quar­tett setzt jetzt auf deut­sche Texte. Und den Konjunktiv.

Das „Dogs­body Days“-Cover titelt „Ver­gan­gen­heit“, hat aber doch eini­ges mit­ge­nom­men: Fünf Songs wur­den für den ers­ten Exten­ded Player zu Lie­dern kon­ver­tiert, die noch aus A Boy’s Tale-​​Tagen bekannte Hymne „Call At Home“ hört nun auf den Namen „Man lernt nie aus“. Und seit Dezem­ber haben Domi­nik Reis­mann (Gesang, Gitarre), Joa­chim Nagel (Key­board, Gesang), Sven Rink (Bass) und Mathias Föh­ren­ba­cher (Schlag­zeu­ger) aka Was wäre wenn die zweite EP mit fri­schen Kom­po­si­tio­nen draußen.

Die eröff­net gleich mit einem Smash-​​Hit: „Irgend­wann mal“, ein viel zu wah­res Stim­mungs­bild aus dem Vakuum der Unver­bind­lich­keit. Auch „Wieso?“, „TV posi­tiv“, „Kiga 2“ und „Zu zweit allein“ set­zen auf breit­wan­di­gen Gitarren-​​Pop, der trotz Electro-​​Versatzstücken und Metal-​​Riffs sein Fai­ble für Piano und Synthesizer-​​Spielereien nicht ver­heh­len will, und dabei viel­leicht manch­mal etwas zu zag­haft mit Sechs­sai­ter umgeht.

Reis­manns Stimme har­mo­niert der­weil mit sei­ner Mut­ter­spra­che erst recht und soll bitte kei­ner behaup­ten, es ginge groß ein­gän­gi­ger! Ja, so könnte das was wer­den. Der Indi­ka­tiv lässt schon schön grüßen.