G-ForceObwohl Leb­lo­ses immer authen­ti­scher ani­miert wird, ste­hen Nage­tiere bei den CGI-​​Künstlern immer mal wie­der im Mit­tel­punkt. Nach­dem in „Rata­touille“ und „Des­pe­reaux“ aus Mäu­sen Hel­den wur­den, sind es bei „G-​​Force – Agen­ten mit Biss“ (Walt Dis­ney Stu­dios Home Enter­tain­ment) drei Meer­schwein­chen, die Über­pro­du­zent Jerry Bruck­hei­mer bei der Real­film­pre­miere von Disney-​​Digital-​​3D auf Weltenretter-​​Mission schickt.

Aus­gangs­lage ist ein außer­ge­wöhn­li­ches Under­co­ver­pro­jekt: Die Regie­rung in Per­son von Dr. Ken­dall (Zach Gali­fi­a­na­kis) bil­det Tiere zu Spio­nen aus.

Als der Groß­in­dus­tri­elle Saber (Bill Nighy) mit Eigen­le­ben ent­wi­ckeln­den Haus­halts­ge­rä­ten die Welt erobern will, tre­ten die bis in die Fell­spit­zen aus­ge­rüs­te­ten Gui­nea Pigs (vom eng­li­schen Wort für Meer­schwein­chen erklärt sich das „G“ im Titel) Dar­win, Blas­ter und Jua­rez (gespro­chen von Sonya Kraus), unter­stützt von Art­ge­nosse Hur­ley (Wigald Bon­ing), Fliege Mooch und Maul­wurf Speck­les (Götz Otto), auf den Plan.

Erst­mals setzt Bruck­hei­mer seine kra­chi­gen, im Sekun­den­takt geschnit­te­nen Schau­werte für einen rei­nen Kin­der­film ein. Auf Furzwitze als Run­ning Gag konn­ten sich die sechs Dreh­buch­schrei­ber noch eini­gen, nicht aber auf ein Genre. Regis­seur Hoyt Yeat­man insze­niert zwi­schen Action total und tie­ri­scher Komö­die. Am Ende ret­ten Meer­schwein­chen die Mensch­heit und oben­drein eine put­zige Vier­bei­ner­ver­sion von „Spy Kids“ vor der Beliebigkeit.