Toy Story - Special Edition Mit die­sen Pup­pen lernte das Genre lau­fen. Denn John Las­se­ters „Toy Story“ war nicht nur der erste von mitt­ler­weile zehn Wer­ken der Krea­tiv­schmiede Pixar; 1995 ist als Pre­mie­ren­jahr für den abend­fül­len­den com­pu­ter­ani­mier­ten Spiel­film in die Kino­ge­schichte eingegangen.

Woody (gespro­chen von Peer Augus­t­in­ski) heißt der aus­ge­stopfte Cow­boy, der im Kin­der­zim­mer von Andy das Sagen hat. Als der coole Space Ran­ger Buzz Ligh­tyear auf dem Geburts­tags­tisch lan­det, muss das Lieb­lings­spiel­zeug um seine Favo­ri­ten­rolle fürch­ten. Doch eine Her­ab­stu­fung will Woody unter kei­nen Umstän­den hinnehmen.

Er lässt den ver­hass­ten und ner­vi­gen Kon­kur­ren­ten — der oben­drein die Rea­li­tät ver­kennt und sich für einen wasch­ech­ten Welt­raum­po­li­zis­ten hält — aus dem Fens­ter stür­zen. Ein Atten­tat aus Eifer­sucht, das bei sei­nem Spiel­zeug­ge­folge um Char­lie Nase­weis, Dino Rex und Slinky Dog gar nicht gut ankommt. Also macht sich der Ver­sto­ßene auf, Ligh­tyear zurück­zu­ho­len und gerät in die Fänge des destruk­ti­ven Nach­bar­jun­gen Sid, der mit sei­nen Spiel­sa­chen wenig zim­per­lich umgeht…

Bis das „Best Ani­ma­ted Fea­ture“ bei den „Aca­demy Awards“ in Serie geht, soll­ten zwar noch sechs Jahre ver­ge­hen, doch erhielt Las­se­ter für den ers­ten com­pu­ter­ani­mier­ten Spiel­film schon mal einen Sonder-„Oscar“. Und auch 15 Jahre mit  Erschei­nen der „Spe­cial Edi­tion“ (Walt Dis­ney Stu­dios Home Enter­tain­ment) spä­ter gehört der 77-​​Minüter mit zum Bes­ten, was die Pixar Ani­ma­tion Stu­dios je auf die Lein­wand gezau­bert haben.

Trotz des für dama­lige Ver­hält­nisse immen­sen tech­ni­schen Auf­wands bleibt hier noch Zeit für schmü­cken­des Bei­werk wie die Zitate auf „Star Trek“ oder „Star Wars“ und genau das macht „Toy Story“ zu einem unver­wüst­li­chen Stück jüngs­ter Film­his­to­rie, das man immer wie­der lie­bend gerne abspielt. „Howdy Space Ranger!“