Harald Hurst und Gunzi Heil - "Mol was Anneres"„Drei Tage Party At Its Best — Das Fest!“ Der sem­mel­blonde Barde weiß, wie sich ein Auf­tritt in der Günther-​​Klotz-​​Anlage anfühlt. Doch im Gegen­satz zu Gunzi Heil, der’s 2003 bis auf die Haupt­bühne geschafft hat, ist es für Mundart-​​Koryphäe Harald Hurst ver­gan­ge­nes Jahr Pre­miere und Publi­kums­re­kord, als er sich „An die Hang­ho­cker“ wendet.

Zur 25. „Fest“-Auflage gab’s die musik­ka­ba­ret­tis­ti­sche Open-​​Air-​​Lesung des Badi­schen Dop­pel­wecks auf der Theaterbühne.

Hurst schickt unter ande­rem die Klas­si­ker „Rambo“ und „Der Herr Sohn“ ins Ren­nen, Heil macht seine Reich-​​Ranicki-​​Parodie „Mar­cello“, singt die schön-​​widerlichen Zei­len vom „Gemisch­ten Hack­fleisch“ und eine 2009er-​​Version des „Hügel-​​Songs“ — zum Jubi­läum zumin­dest e bissle was anneres.

Der Mit­schnitt ist als num­me­rierte Son­der­edi­tion (G. Braun Buch­ver­lag) auf 2010 Exem­plare limi­tiert; 50 Cent gehen an den Ver­ein Fest-​​Spende.