Das A-Team - Der FilmSie sind das Syn­onym für die 80er-​​Fernsehserie. „The A-​​Team“, vier Viet­nam­ve­te­ra­nen, „wegen eines Ver­bre­chens ver­ur­teilt, das sie nicht began­gen hat­ten. Sie bra­chen aus dem Gefäng­nis aus und tauch­ten in Los Ange­les unter. Seit­dem wer­den sie von der Mili­tär­po­li­zei gejagt, aber sie hel­fen ande­ren, die in Not sind“. So began­nen 98 Fol­gen und im Grunde hatte keine mehr an Hand­lung zu bie­ten als Varia­tio­nen die­ses Intros.

Für seine „Mis­sion: Kino“ setzt Joe Car­nahan auf Nach­ah­mung: Liam Nee­son über­nimmt die Hannibal-​​Rolle des zigar­ren­kau­en­den Meis­ters der Ver­klei­dung von George Peppard; Brad­ley Cooper schlüpft in die Haut von Dirk Bene­dict, der den char­man­ten Schön­ling Face spielte; Dwight Schultz’ Neben-​​der-​​Kappe-​​Paradepart Mur­dock geht an Sharlto Cop­ley und Quin­ton „Ram­page“ Jack­son trägt als unter Flug­angst lei­den­der B.A. anstelle von Mr. T Iro­ke­sen­schnitt und meh­rere Lagen Gold­ket­ten. Sie sol­len für CIA-​​Mann Lynch (Patrick Wil­son) Geld­prä­ge­plat­ten aus den Hän­den ira­ki­scher Schur­ken zurück­er­obern; doch bald bekommt der fal­sche Fuff­zi­ger die Selbst­jus­tiz der Söld­ner­truppe zu spüren.

Auch in sei­ner all­um­fas­sen­den Schlicht­heit, der auf Krach­bumm und zeitgemäß-​​zackige Schnitte setzt, hat sich die Geis­tes­hal­tung von Ste­phen J. Can­nells Seri­en­hit bewahrt, dazu kul­tisch ver­ehrte Aus­sprü­che, zwei Cameos und natür­lich Mike Posts berühmte Titel­me­lo­die. Den Rest muss der Nost­al­gie­f­ak­tor ret­ten — oder doch eines schö­nen Tages „Simon & Simon“ und der „Colt für alle Fälle“.