28. Oktober 2010
Zurück in die Zukunft
Dass der DMC-12 doch noch zur Sportwagen-Legende wurde, verdankt er dem Fluxkompensator. Und Robert Zemeckis. Der hatte den Geistesblitz, den zu Anfang der 80er nur zwei Jahre lang gebauten und vornehmlich vor qualitativen Mängeln strotzenden Flügeltürer von DeLorean bei 140 km/h respektive 88 Meilen dreimal überaus erfolgreich „Zurück in die Zukunft“ zu schicken.
Erfunden hat’s der exzentrische Wissenschaftler Dr. Emmett L. Brown (Christopher Lloyd) und als der anno 1985 beim Plutonium-Handel zwecks Maschinenantrieb von libyschen Nationalisten erschossen wird, zeitreist („Feige Sau!“) sein junger Freund Marty McFly (Michael J. Fox) in Nike-Turnschuhen und DeLorean ins voreingestellte Jahr 1955. Dort verhindert er versehentlich, dass seine Eltern sich ineinander verlieben — stattdessen verguckt sich („Großer Gott!“) die eigene Mutter (Lea Thompson) in ihn. Um seine Geburt nicht in Gefahr zu bringen, muss er dem loosigen Dad (Crispin Glover) aufs Pferd helfen.
Schon damals ist Biff Tannen (Thomas F. Wilson) Martys großer Nebenbuhler; der bringt 2015 in „Part II“ die Zeitmaschine an sich und verändert mit dem Sport-Almanach die Vergangenheit vorübergehend zu seinen Gunsten. Und im dritten Teil reist Marty schließlich zu Doc Brown in den Wilden Westen. Denn der wird bei seinem Ausflug nach 1885 wieder mal ermordet.
Auch zum „25th Anniversary“ (Universal Pictures) von „Back To The Future“ sprüht die (trotz andersweitiger Ursprungsplanung untrennbar verflochtene) Science-Fiction-Fortsetzungstrilogie aus den Jahren 1985, ’89 und ’90 noch vor Elan und Einfallsreichtum. Eine Konstante im Film-Zeit-Kontinuum!
