Darüber lacht die Welt - Die volle Ladung Seine „Wit­zisch­keit“ kennt weder Grenze noch Par­don. Die „Total Nor­mal“-Nar­re­tei als win­kende nie­der­län­di­sche Köni­gin Bea­trix auf der Suche nach lecker Mit­tag­es­sen und natür­lich der hur­zende pol­ni­sche Pseudo-​​Opernsänger an der Seite von Achim Hage­mann sind Ever­greens des Comedy-​​Fachs. 1991 zog Hape Ker­ke­ling nach Folge sie­ben und allen wich­ti­gen Fern­seh­prei­sen wei­ter, wurde aber erst mit „Dar­über lacht die Welt“ wie­der vom Erfolg ver­wöhnt. Jetzt gibt’s erst­mals „Die volle Ladung“ (Tur­bine Medien/​Alive) – alle Fol­gen, alle Clips in einer DVD– und Blu-​​ray-​​Box.

Von 1999, als der Sat.1-Ball noch bunt war, bis 2002 ver­lädt er mit fal­schen Zäh­nen, Haar­tei­len und ver­steck­ter Kamera Pro­mis wie Nor­ma­los, beerbt als litaui­scher Fuß­ball­trai­ner Klaus Augen­tha­ler beim Gra­zer AK, lie­fert Herrn Schiff­ner zehn Jahre nach der Wende den bestell­ten Trabbi, zieht als Helga mit den Wil­de­cker Herz­bu­ben „Auszieh’n, alle auszieh’n“-singend durch die „Musi­kan­ten­scheune“, schnorrt bei den „Bay­reu­ther Fest­spie­len“ eine Karte für Flei­sche­rei­fach­ver­käu­fe­rin Manuela Scholz, gibt den Talkshow-​​Schattenwand-​​Kotzbrocken Horst Brehm bei Peter Imhof und schi­ka­niert als Poli­tesse Evi Stö­ber­mann und Fahr­kar­ten­kon­trol­leur Win­fried Schackel.

Nicht min­der schräg: Nico Gut­schale lässt sich von Kupp­ler René van Rijhn in „Ver­trouw mij“ mit einer Wild­frem­den ver­hei­ra­ten, ein über­rasch­ter Ehe­mann gas­tiert in Kalle Pohls Show „Das kann doch wohl nicht wahr sein“, der Schwei­zer Quiz­mas­ter Urs Hegeli macht die „Jagd und Hund“-Messe unsi­cher und Tier­fän­ger Peter Klinke stackst bei TV-​​Berlin bis selbst Nach­rich­ten­spre­cher Det­lef Korus nicht mehr an sich hal­ten kann.

Der Spaß­ma­cher aus Reck­ling­hau­sen ist auf der Suche nach Ste­ven Spiel­berg, rekru­tiert als Poli­zei­prä­si­dent von Nica­ra­gua Nach­wuchs aus Köln und ver­wöhnt die Kund­schaft bei den inter­na­tio­na­len Pro­bier­wo­chen im Super­markt mit Schwei­zer Spe­zia­li­tä­ten, weicht als fana­ti­scher Wie­ner Volks­mu­si­kant Ste­fan Mross nicht von der Seite und inter­viewt Ste­fan Effen­berg für „Foot­ball International“.

Dazu gibt’s die unge­schnit­tene „Auf den Punkt Berlin“-Sendung mit dem vorlaut-​​erbosten Mar­zah­ner Schre­ber­gärt­ner Rico Mielke, der beim Pro-​​Contra-​​Streitgespräch die Geduld von Mode­ra­tor Hein­rich Lum­mer stra­pa­ziert, und den kom­plet­ten Auf­tritt der fin­ni­schen Proll-​​Rapper R.I.P. Uli bei Viva-„Interaktiv“ mit Milka Loff Fer­n­an­des inklu­sive „Hel­sinki Is Hell“-Musikvideo.

Im Novem­ber 2011 kommt „Kein Par­don“, die TV-​​Satire mit dem lus­ti­gen Glücks­ha­sen, übri­gens als Musi­cal wie­der. So lange darf Hape mit Touch And Gos Retro-​​Jazz-​​Nummer „Would You…?“ auf fünf DVDs zum 650-​​minütigen Lach­an­griff blasen!