Resident Evil: AfterlifeBeim vier­ten Teil von „Alice im Zom­bie­land“ führt Video-​​Game-​​Adaptor Paul W.S. Ander­son erst­mals seit 2002, dem Start der „Resi­dent Evil“-Reihe, wie­der Regie. Die ein­fäl­tige Hand­lung der Fort­set­zun­gen „Apo­ca­lypse“ und „Extinc­tion“ zieht er als Dreh­buch­schrei­ber auch bei „Resi­dent Evil: After­life“ (Con­stan­tin Film) durch: Seit die tief unter Racoon City wer­kelnde Umbrella Cor­po­ra­tion einst das T-​​Virus kre­ierte, das abge­stor­bene Zel­len wie­der­zu­be­le­ben ver­mag, lädt Milla Jovo­vich alias Alice regel­mä­ßig ihre Waf­fen gegen die sich aus­brei­tende Untoten-​​Plage durch.

Mitt­ler­weile ist die Mensch­heit mehr oder min­der kom­plett von der Beiß­wut befal­len und die eigens für 3D kon­zi­pierte Story knüpft dort an, wo Rus­sell Mul­cahy 2007 mit sei­ner „Mad Max“-Optik Schluss gemacht hat: Alice und ihre Klone erobern in einem ulti­ma­ti­ven Auf­takt das Umbrella-​​Konzernquartier von Tokio, doch Wider­sa­cher Albert Wes­ker (Shawn Roberts) gelingt es, der ech­ten, auf die Infek­tion eigen­tüm­lich mit unmensch­li­chen Fähig­kei­ten rea­gie­ren­den Alice das Heil­mit­tel zu injizieren.

Natür­lich macht Ander­sons Ehe­frau Jovo­vich auch ohne über­na­tür­li­che Drah­tig­keit eine exzel­lente Figur, wäh­rend der auf „Matrix“-Ästhetik gestylte Shoo­ter noch durch­schim­mern lässt, wo im Kino die 3D-​​Effekte ange­bracht waren.

Bei ihrer Suche nach Arca­dia, dem ver­meint­lich letz­ten Zufluchts­ort, zitiert Ander­son seine Über­le­ben­den aufs Kauf­haus­dach von „Dawn Of The Dead“; auch der Zockern bekannte Zwi­schen­geg­ner mit der Ham­meraxt muss nie­der­ge­streckt wer­den und so han­gelt sich der Sur­vi­val Hor­ror kon­so­len­spiel­ge­mäß wei­ter­hin tech­no­kra­tisch von Level zu Level. Es wird noch was dau­ern, bis Milla ihren Highs­core ein­ge­ben darf.