Trigon - "2011"Rai­ner und die Tri­go­ne­sen haben ihre ulti­ma­tive Stu­dio­pro­duk­tion ein­ge­spielt.  Auf „2011“ prä­sen­tie­ren die Karls­ru­her Psychedelic-​​Jam-​​Fusion-​​Rocker die High­lights aus mitt­ler­weile 22 Jah­ren Band­ge­schichte. Mix und Mas­te­ring stam­men von Grobschnitt-​​Gründungsmitglied Eroc, der schon beim Release „Emer­gent“ die Fin­ger im Spiel hatte und nun aus dem Heavy-​​Zen-​​Jazz-​​Sound mit sei­nen rockig-​​sphärischen Licks, Riffs und Soli nicht­ge­kannte Finesse herauskitzelt.

Auf 1.000 Stück haben die sän­ger­lo­sen, sai­ten­track­tie­ren­den Lange-​​Brüder Rai­ner (Gitarre) und Ste­fan (Bass) sowie Rudi Metz­ler (Drums) das edle Digi­pak aus schwar­zem Poly­car­bo­nat und rot glän­zen­den Tris­kel limi­tiert. Der frü­her bei Posei­don, Casino und Abyzz aktive Rock-​​Shop-​​Chef hat ja nach sechs Jah­ren Makedonien-​​Heimkehrer Tiho­mir „Timi“ Loza­nov­ski an der Schieß­bude ersetzt.

Gegroovt, gefri­ckelt und gerockt wer­den die Trigon-​​Klassiker „Deka­denz und Kor­rup­tion“, „Zen­sa­tion“, „Raff an Dörte“ und das „Kama­su­tra Deba­kel“; aber auch Stü­cke, die ansons­ten nur auf den 2002er und 2004er Mit­schnit­ten vom „Burg Herz­berg Fes­ti­val“ („Peitscht das Kamel“, „Tan­zen“, „Wun­der“, „Herz der Sonne“) ent­hal­ten waren, durf­ten teils zum ers­ten Mal pro­fes­sio­nelle Stu­dio­luft schnup­pern. Und zwar in Ver­sio­nen, wie es sie bis dato noch nicht zu hören gab: weni­ger jam­mig, weni­ger weit­schwei­fig, mehr auf den Punkt.

Dazu „Space­chick Strikes Back“ und den ordent­lich dampf­ma­chen­den „Tücki­schen Ton­ter­ror“ von der „Zappanale“-Scheibe „Live 2007“ und mit dem für Trigon-​​Standards ziem­lich pop­pi­gen „Roter Mond“, „Fata Mor­gana“ und Rudis Solo-„Trommeltraum“ sind außer­dem noch exklu­sive Pre­mie­ren­gäste unter den 13 Tracks die­ser zen­sa­tio­nel­len Zusammenstellung.