Jay Farmer - "Dorf Rap"Far­mer Jays Dorfgschwätz flowt auch in Städ­te­roh­ren. Mit Hip­Hop, Rock und Coun­try nimmt er nach sei­nem 2007er Debüt „Raus aus den Federn“ und dem kos­ten­los via Web­site zu sau­gen­den Cover-​​Melodien-​​Mixtape „Der Neuzeit-​​Bundschuh“ den „Dorf Rap“ (Kaff­stuff) auf die Heugabel.

Dabei meint’s der aus dem Bruch­sa­ler Stadt­teil Büchenau stam­mende Chris­tian Heneka, im Haupt­er­werbs­le­ben Real­schul­leh­rer in Mann­heim, nicht nur selbst­iro­nisch, wenn er frei von My-​​Father-​​Is-​​My-​​Uncle-​​Verballhornung und „Höööy“ röh­rend auf stol­zes „Landei“ macht. Sozi­al­kri­tisch („Deutsch­land deine Kaff­ju­gend“) und sen­ti­men­tal („Ich trag dich bei mir“) geht außerdem.

Als fremde Federn schmü­cken beglei­tet von der Studio-​​Saubande Tobias Brun­ner (Gitarre, Bass), Andreas Woll (Gitarre) und Mat­thias Fuhr­mann (Blues Harp) Back­woods Bunch aka MC Dabbl Datsch und Bat­hala, die bei „Dorfgschwätz“ zusam­men einen Track lang im badi­schen Dia­lekt bab­beln, Raphael Pompe („Das ist der Ort“), Zig Black („Vom Schei­tel zur Schuh­sohle“), Mona Wäckerle („Du“, „Dorf Rap“) und der für Gescratch­tes sor­gende DJ Spliff Cut („Kaff­junge“), mit dem „Astro­naut Far­mer“ auch auf der Video­aus­kopp­lung kräf­tig die Kuh flie­gen lässt.