9. September 2011
Le Grand Uff Zaque — „Cliché“
Schon ihre 2010er EP „Le Grand Plaisir“ war ein ausgelassenes Tanzvergnügen. Nun ist der Release des ersten Albums von Le Grand Uff Zaque amtlich: „Cliché“ (Reposit Records/Radar Music). Aber stereotyp klingt bei Max Master Five (Keyboard), Jonathan Zacharias (Schlagzeug), Baron Marcel Baguette (Sa-xophon), Merten Lindorf (Bass), Moc (Rap) und der singenden Prinzessin aus Nigeria, Laura Oyewale, mal gar nix.
Die Karlsruher Pseudo-Franzosen Le Grand Uff Zaque brechen mit Four-To-The-Floor-Beat im Hause Jazz ein und bringen dort alles gehörig durcheinander, verstreuen Drum’n’Bass, Funk, Soul, HipHop und mehrsprachigen (Sprech-)Gesang. Bis zwischen Jazz’n’Bass („Augen zu“), funky Single-Auskopplung („Mehr“) und elektronischer Freestyle-Club-Musik („Still On My Own“) selbst „Beethoven“ synthesizert.
