Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der EinhornEin bel­gi­scher Nach­wuchs­re­por­ter und sein Fox­ter­rier bil­den seit ihrem ers­ten akten­kun­di­gen Fall aus dem Jahr 1929 eines der bedeu­tends­ten euro­päi­schen Comic-​​Duos. Nach zwei miss­glück­ten Real­film­ver­su­chen Ende der 60er haben sich Regis­seur Ste­ven Spiel­berg und Pro­du­zent Peter Jack­son der „Aben­teuer von Tim und Struppi“ ange­nom­men: „Das Geheim­nis der Ein­horn“ ist der erste von drei geplan­ten Kinostarts.

Auf dem Trö­del­markt ersteht Tim (Jamie Bell) einen Minia­tur­nach­bau des lange gesun­ke­nen Pira­ten­schiffs und gerät damit ins Blick­feld des undurch­sich­ti­gen Iwan Iwa­no­witsch Sak­ha­rin (Daniel Craig), der dem Modell unbe­dingt hab­haft wer­den möchte. Tim winkt ab und fin­det sich samt Struppi ent­führt auf einem ech­ten Kahn wie­der, wo sie die Bekannt­schaft des knur­ri­gen und gerne ange­säu­sel­ten See­bä­ren Kapi­tän Had­dock (Andy Ser­kis) machen. Gemein­sam mit den bei­den unbe­hol­fe­nen Detek­ti­ven Schulze & Schultze (Nick Frost und Simon Pegg) rei­sen die Schatz­su­cher bis in die nord­afri­ka­ni­sche Wüste, um das Wrack der Ein­horn auf­zu­spü­ren – in deren Bauch sie nicht nur Reich­tum, son­dern auch ein Fluch erwartet.

Ihren Plot haben die Dreh­buch­au­to­ren aus den drei Bän­den „Die Krabbe mit den gol­de­nen Sche­ren“, „Das Geheim­nis der Ein­horn“ und „Der Schatz Rack­hams des Roten“ zusam­men­ge­fügt. Ele­men­tare Bin­de­mit­tel: Der von Her­gés „Les Aven­tures de Tin­tin“ bekannte Ligne-​​claire-​​Stil wurde ebenso adap­tiert wie ihr Zeit­geist, visua­li­siert per Performance-​​Capture-​​Verfahren. Beim nächs­ten Film „Pri­soners Of The Sun“ tau­schen die Macher ihre Rol­len, wird Jack­son die Insze­nie­rung über­neh­men. Spiel­berg hat bei sei­ner per­sön­li­chen Animations-​​, Comic– und 3D-​​Premiere schon mal wag­hal­si­ges Aben­teu­er­kino mit Action, Humor und Fabu­lier­lust vorgelegt.