Götz Widmann - „Ahoi“ Frisch ver­hei­ra­tet ist Götz Wid­mann aus dem Lava­mär­chen­land La Palma mit sei­nem neuen Album „Ahoi“ (Ahuga/​Alive) auf­ge­taucht.

Den Gefühls­über­schwang hat er bei den Vor­gän­gern „Hin­gabe“ und „Bal­la­den“ bereits in den Griff bekom­men. Die Schlag­gi­tarre mehr oder min­der auf Auto­pi­lot schwei­fen des Lie­der­ma­chers Gedan­ken­spiele der­zeit wie­der zwi­schen „Bier in der Tst­tur“ und „Che Gue­vara“, umge­dreh­ten Ost-​​West-​​Vorzeichen („Pro­le­ta­rier sucht Frau“), post­na­ta­len männ­li­chen Depres­sio­nen (Zitat: „Ich hab noch nie kapiert, warum man jemand gra­tu­liert, der Vater wird“), abhan­den­ge­kom­me­nen Sta­tus­sym­bo­len (unge­wohnt mate­ria­lis­tisch: „Du hast dein iPhone ver­lorn“) — und natür­lich sei­ner gelieb­ten „Kicker­part­ne­rin“ Fabia („Im Hip­pie­bus nach Mar­ra­kesch“, „Meine Frau ist bes­ser als ich“).