Jamie Clarke’s Perfect - „Beatboys“Auf den Kur­zen folgt die Lokal­runde! 2010 lie­fer­ten Jamie Clarke’s Per­fect mit der EP „Fucking Fol­ka­bil­lie Rock“ einen treff­li­chen Vor­ge­schmack auf den Longplayer „Beat­boys“ (Wol­ve­rine Records/​Soul­food), der dem Titeltrack, „The Sun And The Moon“, „Bkv“, dem Instru­men­tal „It’s A Sloth“ und „Pray“ neun neue Songs und eine Cover­ver­sion untermischt.

Als „Drunk’n’Folk’a’Billy“ setzt uns die Band um den Karls­ru­her Exil-​​Engländer und Ex-​​Pogues-​​Gitarristen ihren „You Drove Me To It“-Nachfolger vor — und genau das steckt drin: Rocka­billy („Thru Sid Vicious Eyes“), Irish Folk („Bal­lad Of Haben­sie Wil­liams“), Punk­rock („Super­so­nic Gin And Tonic“) und Coun­try („King Ray“), sel­ten pur und noch ver­edelt durch den rauchig-​​versoffenen Gesang.

Das mit dem Banjo durch­ge­hende „What We Got“ hat sogar das Zeug zur ech­ten Pub-​​Hymne, als Rauschmei­ßer gibt’s noch eine ver­riffte Fas­sung von Joe Dassins fran­zö­si­schem Schla­ger „Aux Champs-​​Élysées“. Was, schon Fei­er­abend? Ach, mach mir noch einen, Jamie!