1. Dezember 2011

Cars 2

Cars 2Die Pole Posi­tion im Ani­ma­ti­ons­film hat Pixar 2006 mit „Cars“ abge­ge­ben. Und die Kurve gekriegt dank „Rata­touille“, „Wall-​​E“, „Oben“ und „Toy Story 3“. „Cars 2“ (Walt Dis­ney Stu­dios Home Enter­tain­ment) ist das zweite Sequel des Hau­ses neben dem Spielzeugfiguren-​​Franchise und das erste Pixar-​​Werk, das mehr nach der Kon­zern­mut­ter Dis­ney als den Ani­ma­tion Stu­dios kommt.

Cow­boy Woody, Space Ran­ger Buzz Ligh­tyear und Kon­sor­ten aus dem obli­ga­to­ri­schen Vor­film „Urlaub auf Hawaii“ par­ken neben dem nagel­neuen Short­mo­vie „Hook hebt ab“ im Bonus­be­reich, wäh­rend der rote Renn­flit­zer Light­ning McQueen das Wüs­ten­kaff Radia­tor Springs zurück­lässt, um mit sei­nem Kum­pel, dem Abschlepp­wa­gen Hook, beim „World Grand Prix“ von Tokio bis Lon­don gegen die Schnells­ten anzu­tre­ten; auch der arro­gante Formel-​​1-​​Ferrari Fran­cesco Ber­noulli fährt die Serie mit.

Als der treu­doofe Süd­staat­ler Hook auf der Toi­lette vom bri­ti­schen Geheim­agen­ten Finn McMis­sile und sei­ner Assis­ten­tin Hol­ley Shift­well mit einem ame­ri­ka­ni­schen Undercover-​​Kollegen ver­wech­selt wird, nimmt die durch Pro­fes­sor Zünd­app, seine Gur­ken­truppe und den alter­na­ti­ven Bio-​​Kraftstoff Allinol ange­trie­bene Ver­fol­gungs­jagd rund um den Glo­bus ihren Lauf.

Von nun an wech­selt Pixar-​​Film Num­mer zwölf die Haupt­fi­gur: Regis­seur John Las­se­ter und Co-​​Anweiser Brad Lewis schal­ten zwi­schen Pis­ten­sze­nen und Spio­na­ge­film­per­si­flage, aal­glat­tem Poli­tur­strah­le­mann und kan­ti­ger Rost­laube rauf und run­ter. Auch ohne den Kino-​​3D-​​Turbo zün­det „Cars 2“ und schließt mühe­los zu sei­nen Vor­aus­fah­rern auf; allein das Kon­strukt spre­chen­der Auto­mo­bile in einer men­schen­lo­sen Welt muss sich nach wie vor jeder selbst zusammenreimen.