Blind Guardian - „Memories Of A Time To Come“Die blick­lo­sen Wäch­ter aus Kre­feld fei­ern das 25-​​Jährige mit ihrem ers­ten „Best Of“-Album. Für die Doppel-​​CD respek­tive das 3-​​CD-​​Deluxe-​​Digipac „Memo­ries Of A Time To Come“ (Virgin/​EMI) haben Blind Guar­dian 16 bezie­hungs­weise 30 Songs aus­ge­wählt, viele davon ihrem per­fek­tio­ni­si­ti­schen Anspruch ent­spre­chend frisch abge­mischt und im Falle von „The Hob­bit“, „Val­halla“ und „And Then There Was Silence“ sogar kom­plett neu eingespielt.

An der Track-​​Auswahl gibt es nicht viel zu deu­teln: Bei „Majesty“, „Fol­low The Blind“, „Tra­ve­ler In Time“, „Time What Is Time“, „Ashes To Ashes“, „Some­where Far Beyond“, „Ima­gi­na­ti­ons From The Other Side“ und „Bright Eyes“ kön­nen vor allem die Alt-​​Metaller in Schwer­mut schwel­gen; die zweite Hälfte der Schaf­fens­jahre decken Hansi Kürsch (Gesang/​Bass), André Olbrich (Gitarre), Mar­cus Sie­pen (Gitarre) und Fre­de­rik Ehmke (Schlag­zeug) unter ande­rem mit „Mir­ror Mir­ror“, „Night­fall“ oder „This Will Never End“ ab.

Und für die auf Voll­stän­dig­keit erpichte Samm­ler­frak­tion fin­den sich sogar noch ein paar ver­schmerz­bare Früh­werke aus Lucifer’s-Heritage-Tagen auf der Jubiläums-​​Compilation, die das lange War­ten auch wirk­lich wert war.