Stirb langsam – Ein guter Tag zum SterbenIn 25 Dienst­jah­ren hat Feinripp-​​Detective John McClane ein ziel­si­che­res Gespür ent­wi­ckelt, zur rech­ten Zeit am fal­schen Ort zu sein. Nach dem Kam­mer­spiel im Naka­tomi Tower, das nicht nur die Reihe, son­dern auch einen neuen Typus Action-​​Held begrün­dete, dem Inter­mezzo auf dem Washing­ton Air­port, einer Schnit­zel­jagd quer durch New York und der Internet-​​Terroristen-​​Hatz ent­lang der Ost­küste ver­ur­sacht Bruce Wil­lis mit „Stirb lang­sam — Ein guter Tag zum Ster­ben“ in Tscher­no­byl den fünf­ten Kollateralschaden.

Grund des Aus­lands­ein­sat­zes: McCla­nes ent­frem­de­ter Soh­ne­mann Jack (Jai Court­ney), der für die CIA under­co­ver agiert, um den rus­si­schen Olig­ar­chen Koma­rov (Sebas­tian Koch) aus dem Mos­kauer Hoch­si­cher­heits­ge­fäng­nis zu holen. Sein urlau­ben­der Vater aller­dings macht den schö­nen Schlacht­plan zunichte, als er von Jacks Ver­haf­tung erfährt. Und Infor­mant Koma­rov, der zu Zei­ten der Sowjet­union waf­fen­fä­hi­ges Uran abge­zwackt hat, muss in der Reak­tor­ruine nahe Pry­pjat noch ein Geschäft zu Ende bringen.

Anstatt den inzwi­schen 57-​​jährigen Wil­lis beim Jubi­läum zei­gen zu las­sen, dass er es als One Man Army noch immer drauf­hat, degra­diert ihn Regis­seur John Moore zum Side­kick und beglei­tet die neben­her­lau­fende Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung der McCla­nes in düs­te­ren Hoch­glanz­bil­dern mit einer schleu­der­trau­ma­ti­schen Mate­ri­al­schlacht, aus der das Denk­mal „Die Hard“ nicht ohne Schram­men hervorgeht.