5. Juni 2014

Der Lieferheld

Der LieferheldWie schwer Vater­sein wer­den kann, hat der kana­di­sche Regis­seur Ken Scott 2011 mit dem Samen­spen­der­spaß „Star­buck“ gezeigt. Ein gutes Jahr spä­ter war sein US-​​Remake „Der Lie­fer­held“ (Con­stan­tin Film) da.

Patrick Huard gibt die Haupt­rolle an Vince Vaughn wei­ter und Mon­treal wird zu New York, wo David Woz­niak in der väter­li­chen Metz­ge­rei das Fleisch aus­fährt. Frü­her hat er sein Geld im Hand­um­dre­hen ver­dient – als anony­mer Spen­der bei der Samenbank.

Doch die Kin­der­wunsch­kli­nik hat gepfuscht und David zum bio­lo­gi­schen Vater von 533 Babys gemacht! Die noch nichts ahnende schwan­gere Freun­din Emma (Cobie Smul­ders) lässt den Tunicht­gut sit­zen, bevor ein Teil sei­ner Nach­kom­men­schaft sich zusam­men­tut, um mit einer Sam­mel­klage die Iden­ti­tät des Mas­tur­ba­tors zu erfahren.

Und wenn Chris Pratt als Verteidiger-​​Buddy Brett ins Spiel kommt, lie­fert der ansons­ten liebenswürdig-​​harmlose Klon sogar grö­ßere komö­di­an­ti­sche Moment­auf­nah­men! Aber ver­gli­chen mit dem wesent­lich fre­che­ren Ori­gi­nal, aus dem nahezu sämt­li­che Sze­nen sowie zahl­rei­che Dia­loge wort­wört­lich über­nom­men sind, hat der Zweit­ge­bo­rene ein­deu­tig zu wenig eige­nen Charakter.