Von Wal­de­mar Bon­sels’ schwarz-​​gelbem Insekt sprach Ende der 70er alles weit und breit. Nach den durch Karel Gott besun­ge­nen österreichisch-​​japanisch-​​deutschen Anime-​​Abenteuern und der 2013 neu­auf­ge­leg­ten com­pu­ter­ani­mierte ZDF-​​Serie lan­det die kleine, schlaue, fre­che Biene Maja erst­mals seit Wolf­ram Jung­hans’ Stumm­film aus dem Jahr 1925 wie­der im Kino.

Als würde die vor­wit­zige Nach­wuchs­biene ihre Leh­re­rin Frau Kas­san­dra (gespro­chen von Cosma Shiva Hagen) nicht schon genug auf Trab hal­ten, ver­setzt das abhan­den­ge­kom­mene Gelée Royale der Köni­gin (Eva-​​Maria Hagen) den Stock in hellste Auf­re­gung. Deren intri­gante Rat­ge­be­rin Gunilla (Nina Hagen) beschul­digt das ver­fein­dete Hor­nis­sen­volk, bezich­tigt außer­dem Maja des Hoch­ver­rats und ver­bannt sie in die Wei­ten der Klatsch­mohn­wiese, von wo aus es mit Kum­pel Willi (Jan Delay) und Gras­hüp­fer Flip auf die Suche nach dem könig­li­chen Lebens­eli­xier geht.

Wäh­rend Helene Fischer wie schon in der jüngs­ten TV-​​Serie das Titel­lied inter­pre­tiert, passt sich Regis­seur Alexs Sta­der­mann den moder­nen 3D-​​Zeiten an, gestal­tet die popu­lä­ren Figu­ren heu­ti­gen Seh­ge­wohn­hei­ten ent­spre­chend wesent­lich schlan­ker und plas­ti­scher, ver­ein­facht die Moral und stutzt sei­ner klei­nen Rebel­lin auch in sub­ver­si­ver Hin­sicht die Flügel.