Karls­ruhe — „Guda Owed, Fahr­zeug­kon­trolle. Fieh­rer­schei und Fahr­zeug­ba­biere bidde. Hawe se Alg­o­hol drunga oda anare Dro­gen gnomma? Ebbes inha­liert viel­leicht? Ihre Auga sin jo ganz rod — steige se amol aus!“ Tja, so kann’s gehen nach einem Kon­zert vom Söll­ner Hans.


Pforz­heim — Inzwi­schen wei­len die drei Brü­der Hans, Michael und Chris­toph Well längst wie­der in ihrer Hei­mat, dem namens­ge­ben­den Bier­moos. Doch was wis­sen sie zu berich­ten von ihrem Aus­flug am ver­gan­ge­nen Frei­tag­abend ins badisch-​​schwäbische Grenz­ge­biet? „Des Pforz­heima Publi­kum woar scho a bis­serl lät­schert drauf, moanst ned Ger­hard?“ Ange­spro­chen ist ihr lang­jäh­ri­ger Part­ner, Kaba­ret­tist Ger­hard Polt, der gemein­sam mit den Bier­mösl Blosn im Con­gress Cen­trum auf Ein­la­dung des Kul­tur­haus Oster­feld für reich­lich baye­ri­sche Momente sorgte.


Karls­ruhe — „Wenn die so waren, wir waren es jeden­falls nicht.“ Lean­der Hauß­mann macht kei­nen Hehl dar­aus, was er von der „Ostalgie“-Welle hält, die seit gerau­mer Zeit durch die Repu­blik schwappt. Hier­auf ange­spro­chen, ver­weist der viel­ge­lobte Regis­seur, der zur Zeit mit „Herr Leh­mann“ in den Kinos zu sehen ist, gerne auf sei­nen Bei­trag, den er zu die­sem Thema in einem Ham­bur­ger Nach­rich­ten­ma­ga­zin ver­öf­fent­licht hat. Und Lean­der Hauß­mann sieht man es an, dass er nicht zu den „Ost­al­gi­kern“ zählt, denen nichts ande­res ein­fällt, als ste­reo­type Kli­schees zu zeigen.


Karls­ruhe — Fern­seh­ka­me­ras waren zwar keine da am ver­gan­ge­nen Sams­tag­abend, wenn­gleich die blon­den Dar­bie­tun­gen durch­aus sen­de­wür­dig gewe­sen wären. Ein Qua­li­täts­merk­mal, wel­ches man Helge Thun und sei­ner Kalauer-​​Truppe aus dem Wun­der­land Tags zuvor nicht unbe­dingt beschei­ni­gen konnte. Daran änderte auch der ver­ord­nete SWR-​​Klatsch-​​Zwang nichts. Ganz anders die bei­den Lokal­ma­ta­do­ren und so blon­delte Annette Pos­tel mit ihrem Büh­nen­part­ner Gunzi Heil „Frisch getönt“ durch den Premieren-​​Abend.