8. April 2004
Schichtwechsel: Wenn Söllners Hans Dampf macht
Karlsruhe — „Guda Owed, Fahrzeugkontrolle. Fiehrerschei und Fahrzeugbabiere bidde. Hawe se Algohol drunga oda anare Drogen gnomma? Ebbes inhaliert vielleicht? Ihre Auga sin jo ganz rod — steige se amol aus!“ Tja, so kann’s gehen nach einem Konzert vom Söllner Hans.
16. Februar 2004
Polt und die Biermösl Blosn: Für die bayerischen Momente im Leben
Pforzheim — Inzwischen weilen die drei Brüder Hans, Michael und Christoph Well längst wieder in ihrer Heimat, dem namensgebenden Biermoos. Doch was wissen sie zu berichten von ihrem Ausflug am vergangenen Freitagabend ins badisch-schwäbische Grenzgebiet? „Des Pforzheima Publikum woar scho a bisserl lätschert drauf, moanst ned Gerhard?“ Angesprochen ist ihr langjähriger Partner, Kabarettist Gerhard Polt, der gemeinsam mit den Biermösl Blosn im Congress Centrum auf Einladung des Kulturhaus Osterfeld für reichlich bayerische Momente sorgte.
13. Oktober 2003
Alles, nur keine Ostalgie: Leander Haußmann zu Gast in der Schauburg
Karlsruhe — „Wenn die so waren, wir waren es jedenfalls nicht.“ Leander Haußmann macht keinen Hehl daraus, was er von der „Ostalgie“-Welle hält, die seit geraumer Zeit durch die Republik schwappt. Hierauf angesprochen, verweist der vielgelobte Regisseur, der zur Zeit mit „Herr Lehmann“ in den Kinos zu sehen ist, gerne auf seinen Beitrag, den er zu diesem Thema in einem Hamburger Nachrichtenmagazin veröffentlicht hat. Und Leander Haußmann sieht man es an, dass er nicht zu den „Ostalgikern“ zählt, denen nichts anderes einfällt, als stereotype Klischees zu zeigen.
Karlsruhe — Fernsehkameras waren zwar keine da am vergangenen Samstagabend, wenngleich die blonden Darbietungen durchaus sendewürdig gewesen wären. Ein Qualitätsmerkmal, welches man Helge Thun und seiner Kalauer-Truppe aus dem Wunderland Tags zuvor nicht unbedingt bescheinigen konnte. Daran änderte auch der verordnete SWR-Klatsch-Zwang nichts. Ganz anders die beiden Lokalmatadoren und so blondelte Annette Postel mit ihrem Bühnenpartner Gunzi Heil „Frisch getönt“ durch den Premieren-Abend.
