5. November 2010
Harald Hurst — „Do hanne num“
Teile seiner Mundart-Dichtung gehören in der Region längst zur Standardsprache. Dank Harald Hurst wissen wir, wie „G’mütlich sitze“ geht, was „S’Landesübliche“ an „dene erotische katholische Feierdäg“ ist und warum „Do hanne num“ so ziemlich überall hinführt, aber bestimmt nicht ans Ziel. Der titelgebende Klassiker und andere ausgewählte Geschichten und Gedichte seiner 17 Bücher und CDs der vergangenen 25 Jahre stecken in diesem Jubiläumssammelband (G. Braun Buchverlag).
29. Januar 2010
Harald Hurst — „Des mir!“
Auf den Einbänden seiner Bücher kann man die Jahre ins Land ziehen sehen. Am 29. Januar 2010 ist Harald Hurst, der bekannteste Dichter badischen Zungenschlags, 65 geworden und hat mit „Des mir!“ (G. Braun Buchverlag), „Geschichten und Gedichte“ zum sechsten, sein erstes Alterswerk bescheinigt bekommen.
21. September 2009
Bretten — Die Melanchthonstadt
Wenn in Bretten der Jäger hinterm Wolff her ist, dann geht’s um nicht weniger als den Titel des Oberbürgermeisters. Zum 1. Februar hat Paul Metzger nach 24 Amtsjahren aus Altersgründen abdanken müssen und wer einen Blick in den Bilderbogen „Bretten — Die Melanchthonstadt“ (Info Verlag) wirft, kann verstehen, warum der Paule die Große Kreisstadt und ihre neun Ortsteile so ausgiebig regiert hat.
8. Juli 2009
Strafraum — Ein KSC-Krimi
Fußball und Krimi sind eigentlich zwei naheliegende Begriffe. Holger Nicklas und Johannes Hucke haben sie mal ganz wörtlich genommen und den Schuss ins Blaue gewagt: „Strafraum“ (Info Verlag, Lindemanns Bibliothek Band 68) heißt ihr KSC-Roman.
1. März 2009
Mario Ludwig — „Papa ist schwanger“
Die Männchen stellen sich zur Schau, die Weibchen wählen aus. Der Lauf der Dinge beginnt im Tierreich wie bei den Zweibeinern. Welche weiteren Parallelen und kuriosen Ausgeburten sich die Natur noch so leistet, das verrät Karlsruhes bundesweit bekannter Biologe Mario Ludwig mit Co-Autorin Eva Dempewolf in „Papa ist schwanger“ (BLV Buchverlag).
16. Januar 2009
Heinz Strunk — „Fleckenteufel“
Manche Bücher sollte man besser nicht lesen. „Feuchtgebiete“, Charlotte Roches sinnbefreite Hirnausscheidungen, zum Beispiel. Oder den „Fleckenteufel“ (Tacheles/Indigo/Eichborn). Was sich in Heinz Strunks Gedankengängen zusammengebraut hat, weist zugegeben nicht nur äußerliche Ähnlichkeiten auf — doch hier lohnt das Lauschen.
28. November 2008
Heinrich Blanc & Karl Fischer — Gründer zweier Weltfirmen
Es ist schon mehr als ein kleines Wirtschaftswunder, wenn in einer beschaulichen 10.000-Einwohner-Gemeinde gleich zweimal globale Unternehmensgeschichte geschrieben wird. Den beiden Pionieren hinter Blanco und E.G.O. widmet sich das Fabrikantenporträt „Heinrich Blanc und Karl Fischer — Gründer zweier Weltfirmen“ (Verlag Regionalkultur).
5. November 2008
Kuno Bärenbold — „Letzte Verführung“
„Ein warmherziger Erd– und Poltergeist“, so beschreibt Harald Hurst den „Einzelgängerfreund“ im Vorwort. Als am 6. Mai 2008, einem Dienstagabend, das 61-jährige Herz nicht weiter schlagen wollte, verlor Karlsruhe eine der markantesten Figuren im hiesigen Literaturbetrieb. Die „Verführen zum Lesen“ war stets sein Credo, ein Bändchen vereint nachgelassene Texte und dokumentiert das Wirken des Kuno Bärenbold.
13. Juni 2008
Bernd Siemers — „De Karlsruher uff d’Labb guggt“
„Bloß a bissele quedsche“, dann wird aus dem breitesten Schwäbisch Badisch astrein. So lehrt’s uns de Hurschde Harald. Den verstehen aber auch nur die wenigsten: Denn über 75 Millionen Deutsche können gar kein Badisch. Wer der berühmt gewordenen Aufforderung von „SWR3-Latenight“-Moderator Pierre M. Krause in seiner Funktion als Supermarktfilialleiter folgen möchten, kann jetzt nachschlagen. Denn Bernd Siemers hat „De Karlsruher uff d’Labb guggt“ (Info Verlag).
15. Februar 2008
Christoph Gutknecht — „Von Treppenwitz bis Sauregurkenzeit“
Was reden wir uns eigentlich den ganzen Tag zusammen, wenn wir so reden, wie wir reden? Das hat sich Christoph Gutknecht, Professor der Linguistik an der Universität Hamburg, gefragt und in seinem Buch „Von Treppenwitz bis Sauregurkenzeit — Die verrücktesten Wörter im Deutschen“ (C.H. Beck Verlag) allerlei interessante Antworten zusammengetragen.
7. Februar 2008
Neue Literatur vom Oberrhein — Folge 3
Lesen lassen. Denn Hörbücher liegen im Trend. Das weiß auch die Literarische Gesellschaft um Leiter Hansgeorg Schmidt-Bergmann und hat jüngst die Folge 3 ihres Tonkabinetts „Neue Literatur vom Oberrhein“ (Info Verlag/Lindemanns Bibliothek Band 45), aufgenommen im Karlsruher Prinz-Max-Palais, als Jahresgabe 2008 herausgebracht.
