Blind Guardian - „Memories Of A Time To Come“Die blick­lo­sen Wäch­ter aus Kre­feld fei­ern das 25-​​Jährige mit ihrem ers­ten „Best Of“-Album. Für die Doppel-​​CD respek­tive das 3-​​CD-​​Deluxe-​​Digipac „Memo­ries Of A Time To Come“ (Virgin/​EMI) haben Blind Guar­dian 16 bezie­hungs­weise 30 Songs aus­ge­wählt, viele davon ihrem per­fek­tio­ni­si­ti­schen Anspruch ent­spre­chend frisch abge­mischt und im Falle von „The Hob­bit“, „Val­halla“ und „And Then There Was Silence“ sogar kom­plett neu eingespielt.


Jamie Clarke’s Perfect - „Beatboys“Auf den Kur­zen folgt die Lokal­runde! 2010 lie­fer­ten Jamie Clarke’s Per­fect mit der EP „Fucking Fol­ka­bil­lie Rock“ einen treff­li­chen Vor­ge­schmack auf den Longplayer „Beat­boys“ (Wol­ve­rine Records/​Soul­food), der dem Titeltrack, „The Sun And The Moon“, „Bkv“, dem Instru­men­tal „It’s A Sloth“ und „Pray“ neun neue Songs und eine Cover­ver­sion untermischt.


FÅK - „Who Says So“Nach einem schwe­di­schen Schnee­sturm hat sich das neue Karls­ru­her Elektro-​​Kraut-​​Power-​​Pop-​​Trio FÅK benannt.


Across The Border — „Folkpunk Air-​​Raid“Mehr Level­lers denn Drop­kick Mur­phys: Across The Bor­der wagen mit „Folk­punk Air-​​Raid“ (Twis­ted Chords/​Bro­ken Silence) das Gegen­stück zur Reunion-​​Scheibe „Loy­alty“. Vom Opener „Sol­dier John“ weg bleibt die Akus­tik­gi­tarre im Anschlag.


Harald Hurst & Gunzi Heil - „Staudamm für d' Soß“ Ihre Auf­tritte sind musik­li­te­ra­ri­sche „Eventle“! Und des­halb stän­dig aus­ver­kauft. So auch Ende 2009, als der Mund­art­dich­ter und sein kon­ge­nia­ler musik­ka­ba­ret­tis­ti­scher Kom­pa­gnon bei ihrem Tollhaus-​​Termin die 15 Titel für die neue Live­scheibe „Stau­damm für d’ Soß“ (G. Braun Buch­ver­lag) mit­schnei­den.


Le Grand Uff Zaque - "Clichè"Schon ihre 2010er EP „Le Grand Plai­sir“ war ein aus­ge­las­se­nes Tanz­ver­gnü­gen. Nun ist der Release des ers­ten Albums von Le Grand Uff Zaque amt­lich: „Cli­ché“ (Repo­sit Records/​Radar Music). Aber ste­reo­typ klingt bei Max Mas­ter Five (Key­board), Jona­than Zacha­rias (Schlag­zeug), Baron Mar­cel Baguette (Sa-​​xophon), Mer­ten Lin­dorf (Bass), Moc (Rap) und der sin­gen­den Prin­zes­sin aus Nige­ria, Laura Oye­wale, mal gar nix.


A5 Richtung Wir - „Für immer diese Stadt“Ihr ori­gi­nä­rer Band­name war kurz und bün­dig, aber voll­kom­men nichts­sa­gend. Also hat sich das seit Grün­dung 2004 auch per­so­nell umfor­mierte Trio um Sän­ger Nico­las Kuri vor Ver­öf­fent­li­chung der ers­ten Lan­grille von Wir zu A5 Rich­tung Wir vereinzigartigt.


Saltatio Mortis - „Sturm aufs Paradies“Die Toten­tän­zer aus Mann­heim, Karls­ruhe und Kai­sers­lau­tern neh­men mit „Sturm aufs Para­dies“ (Napalm Records) die letzte Mittelalter-​​Rock-​​Bastion.


Jay Farmer - "Dorf Rap"Far­mer Jays Dorfgschwätz flowt auch in Städ­te­roh­ren. Mit Hip­Hop, Rock und Coun­try nimmt er nach sei­nem 2007er Debüt „Raus aus den Federn“ und dem kos­ten­los via Web­site zu sau­gen­den Cover-​​Melodien-​​Mixtape „Der Neuzeit-​​Bundschuh“ den „Dorf Rap“ (Kaff­stuff) auf die Heugabel.


Edo Zanki - "Zu viele Engel"Fri­sches Fut­ter vom „Paten des deut­schen Soul“: Nach der Live-​​Platte „Die Bewe­gun­gen sind lächer­lich, aber das Gefühl ist maxi­mal!“ und „82 — 92“-Compilation hat Edo Zanki mit „Zu viele Engel“ (Polydor/​Uni­ver­sal) ein Solo-​​Album drau­ßen, das den Pro­du­zen­ten und Ton­stu­dio­be­trei­ber aus Karls­dorf wie­der mal auch als exzel­len­ten Sän­ger und Song­wri­ter ausweist.


Trigon - "2011"Rai­ner und die Tri­go­ne­sen haben ihre ulti­ma­tive Stu­dio­pro­duk­tion ein­ge­spielt.  Auf „2011“ prä­sen­tie­ren die Karls­ru­her Psychedelic-​​Jam-​​Fusion-​​Rocker die High­lights aus mitt­ler­weile 22 Jah­ren Band­ge­schichte. Mix und Mas­te­ring stam­men von Grobschnitt-​​Gründungsmitglied Eroc, der schon beim Release „Emer­gent“ die Fin­ger im Spiel hatte und nun aus dem Heavy-​​Zen-​​Jazz-​​Sound mit sei­nen rockig-​​sphärischen Licks, Riffs und Soli nicht­ge­kannte Finesse herauskitzelt.