4. Juni 2010
Blumentopf – „Wir“
Sie brachten mit der „Raportage“ 2006 den Flow in die Fußballberichterstattung. Und auch dieser Südafrika-Tage stimmen uns die Freisinger auf den großen Kick ein, an dessen Firmament der vierte Stern steht. Von vorn bis hinten mannschaftlich geschlossen präsentiert sich schon mal das sechste Album vom Topf: „Wir“ (Virgin/EMI).
30. April 2010
MC Toasta – „German Shaolin“
Der
„Single Pimmel“ ist ab. MC Toasta dropped sein drittes Album „German Shaolin“ (Miccheck Records) und zeigt nicht gekannte Seiten. Der bislang ziemlich machohaft auftretende Breakbadenser beansprucht Vorbild und Verantwortung.
22. Januar 2010
Across The Border – „Hag Songs“
Mit elf „Hag Songs“ im Eigenvertrieb befeuerten die „Folk-Punk-Torpedos“ Across The Border einen Ruf, der bis heute über BaWüs Grenzen reicht. Zum 15-jährigen Erscheinen ist nun das Re-Release jenes ersten stilprägenden (und längst vergriffenen) Albums raus – inklusive Frischzellenkur außen wie innen.
1. Januar 2010
Was wäre wenn – „Was wäre wenn“
Aus der Karlsruher Boy’s Tale ist eine Bandgeschichte geworden. 2006 werkelte Rockbarde Dominik Reismann noch als Ein-Mann-Kapelle an seinem Soloprojekt, das zu Kinetic Energy aufgepimpt ein vielversprechendes Debüt abgeliefert hat. Neustart. Das Quartett setzt jetzt auf deutsche Texte. Und den Konjunktiv.
27. November 2009
Anajo und das Poporchester
Hallo, wer kennt hier eigentlich Anajo immer noch nicht? Zum zehnjährigen Bandbestehen stockt das 2004 gleich als neue Tocotronic gefeierte und „Bundesvision Song Contest“-erprobte Indie-Trio aus Augsburg vorübergehend um 26 Köpfe auf: „Anajo und das Poporchester“ (Tapete Records/Indigo) heißt das selbstgemachte Unplugged-Geburtstagsgeschenk. Und die Monika steht beinah ohne Tanzband da.
23. Oktober 2009
Götz Widmann – „Hingabe“
Der Liedermacher muss sein Herz zwangsläufig auf der Zunge tragen. Stimmt das, scheint Götz Widmann derzeit die Sonne aus allen Löchern. Denn er schwelgt nach dem eher eruptiven „Böäöäöäöäöä“ auf seinem ebenso vielsagenden Neuling „Hingabe“ (Ahuga/Alive) in Harmonien.
Der badische Godfather des deutschen Soul ist hinterm Mischpult hervorgekommen und dreht derzeit wieder eifrig an seiner Solokarriere. „Die Bewegungen sind lächerlich, aber das Gefühl ist maximal!“ (Brother Records/Edel) tituliert Edo Zanki den „Alles was zählt“-Nachfolger; sein erstes Live-Album seit 20 Jahren.
2. Oktober 2009
Fools Garden – „High Times“
Sie sind der Inbegriff des One-Hit-Wonders. Und mehr als eine Single sollte es nicht brauchen, wenn Fools Garden ihr „Best Of“-Album zusammenstellen. Meint man. Die Beatles-Adepten aus Pforzheim versammeln aber tatsächlich gleich 15 Stücke auf „High Times“ (Lemonade Music) und am Schluss wird’s dank der Titelnummer nochmal unerwartet spannend.
14. August 2009
Nic Knatterton & Johanna – „Eine Runde Mitleid“
Zum spitzkinnigen Comic-Ermittler im grün-karrierten Knickerbocker-Anzug hat der Aachener Rapper nur eine phonetische Verbindung. Und wieder hat Nic Knatterton das Sagen; 17-fach gibt’s seinen unverkennbaren Style auf dem sechsten Studioalbum „Eine Runde Mitleid“ (Al Dente Recordz/Alive).
12. Juli 2009
Microphone Mafia – „Per la vita“ & La Resistance
Die Microphone Mafia aus Köln lässt dieser Tage gleich doppelt aufhorchen. Neben der frisch formierten Polit-Rap-Crew La Resistance haben sie ein Zusammentreffen mit der den Holocaust überlebenden Musikerin Esther Bejarano und ihrer Familie auf CD arrangiert: „Per la vita“ (Aldente Recordz).
19. Juni 2009
The BossHoss – „Do Or Die“
Das einzig Rückläufige bei den Cowboys aus Berlin ist die Anzahl ihrer Covernummern. Denn was mit einem fröhlichen Sommeralbum voll eigenwilliger Remakes anfing, hat auf der vierten BossHoss-Platte „Do Or Die“ (Island/Universal) seinen ganz eigenständigen Style aus Rock, Country und Rockabilly entwickelt.
