5. April 2012

Krieg der Götter

Krieg der GötterUnter dem Ban­ner von Zack Sny­ders Spartaner-​​Schlachtplatte „300“ zieht Tar­sem Sin­ghs Göt­ter­ge­met­zel ins Getüm­mel. Der indisch­stäm­mige Regis­seur bedient sich für sein anti­kes Fantasy-​​Action-​​Epos nicht nur der­sel­ben Macher, son­dern auch der grie­chi­schen Mytho­lo­gie: Eine zen­trale Rolle spielt wie schon in Louis Leter­ri­ers „Kampf der Titanen“-Remake The­seus, der nach Zeus’ Wil­len Gott– wie Mensch­heit vor dem unbarm­her­zi­gen Hype­rion bewah­ren soll.


8. März 2012

Aushilfsgangster

AushilfsgangsterSein „Tower Heist“ hat’s ganz offen­bar auf Danny „Ocean’s“ Gau­ner­bande abge­se­hen. Statt Casino– oder Muse­ums­bruch lässt Regis­seur Brett Rat­ner die mit Ben Stil­ler, Matthew Bro­de­rick, Casey Aff­leck und Eddie Mur­phy eben­falls pro­mi­nent besetz­ten „Aus­hilfs­gangs­ter“ (Uni­ver­sal Pic­tures) Rache an einem Wall-​​Street-​​Zocker nehmen.


Wickie auf großer FahrtAls Michael „Bully“ Her­big für die von 1972 bis ’74 pro­du­zierte Zei­chen­trick­se­rie „Wickie und die star­ken Män­ner“ die Lein­wand hisste, gin­gen fast sechs Mil­lio­nen Zuschauer an Bord. Zur Fort­set­zung hat er dem kin­der­fil­mer­prob­ten „Vorstadtkrokodile“-Macher Chris­tian Dit­ter das Regie­ru­der über­ge­ben und der schickt den Nasen­streich­ler „Auf große Fahrt“ (Con­stan­tin Film).


16. Februar 2012

Wie ausgewechselt

Wie ausgewechseltDie Vor­stel­lung, in einem ande­ren Kör­per als dem eige­nen zu ste­cken, ist auch für die Traum­fa­brik Hol­ly­wood stets reiz­voll. Mit „Wie aus­ge­wech­selt“ (Uni­ver­sal Pic­tures) hat sich eine wei­tere Bodyswitch-​​Komödie zu den berühm­ten Ver­tre­tern „Ein ganz ver­rück­ter Frei­tag“, „Big“, „Wie der Vater, so der Sohn“ und „30 über Nacht“ gesellt. Statt Gene­ra­tio­nen oder Geschlech­tern sind es hier zwei beste Kum­pels, die im Kör­per des Freun­des erwachen.


9. Februar 2012

Die drei Musketiere

Die drei MusketiereEiner für alle und alle für Bernd. Der Abspann von „Die drei Mus­ke­tiere“ (Con­stan­tin Film) star­tet mit der Ver­nei­gung vor jenem Pro­du­zen­ten, der aus der Constantin-​​Konkursmasse ein flo­rie­ren­des Fil­mun­ter­neh­men geformt hat. Auch dank sei­ner Dreh­bü­cher zu „Der Unter­gang“, „Das Par­fum“ und „Der Baa­der Mein­hof Kom­plex“ steht er wie kein Zwei­ter für deut­sches Kino mit inter­na­tio­na­len Ambi­tio­nen. Das auf Alex­andre Dumas’ Roman basie­rende Aben­teuer, in dem ein pro­mi­nen­ter Cast die Klin­gen kreuzt, ist die erste große Constantin-​​Produktion nach Eichin­gers über­ra­schen­dem Tod am 24. Januar 2011.


Nader und SiminDie Tren­nung auf Ira­nisch war Publi­kums– und Kri­ti­ker­lieb­ling der „Ber­li­nale“ 2011. Bereits für sein Drama „Elly…“, in dem Asghar Far­hadi die west­lich ori­en­tierte Gene­ra­tion jun­ger Lands­leute por­trä­tierte, erhielt er 2009 einen „Sil­ber­nen Bären“. Mit „Nader und Simin“ (Ala­mode Film/​Alive) wen­det sich der Regis­seur und Dreh­buch­au­tor erneut einem Schick­sal aus dem libe­ra­len Mit­tel­stand der Isla­mi­schen Repu­blik zu.


1. Dezember 2011

Werner – Eiskalt

Werner - EiskaltMehr als auf­ge­wärm­ter Bölks­toff war es nicht mehr, was Dreh­buch­au­tor Röt­ger „Brö­sel” Feld­mann nach dem „Beinhart!“-Kinodebüt 1990 in den Fort­set­zun­gen „Das muss kes­seln!!!“, „Vol­les Rooäää!!!“ und „Gekotzt wird spä­ter!“ auf­ge­fah­ren hat. Der vierte Ver­such „Wer­ner – Eis­kalt“ (Con­stan­tin Film) rollt die Geschichte um den ewi­gen Gas-​​Wasser-​​Scheiße-​​Lehrling und sei­nen Schöp­fer von vorne auf und setzt dazu erst­mals seit dem Ori­gi­nal wie­der Realfilm-​​Elemente ein.


1. Dezember 2011

Nichts zu verzollen

Nichts zu verzollenWenn sich die inner­eu­ro­päi­sche Film­in­dus­trie schon gegen­sei­tig kopiert, muss die Vor­lage exzel­lent gewe­sen sein. Wie der bis dato erfolg­reichste fran­zö­si­sche Strei­fen „Will­kom­men bei den Sch’tis“, den Luca Mini­ero jüngst ins Ita­lie­ni­sche über­setzt hat. Mit „Nichts zu ver­zol­len“ (Pro­kino Home Enter­tain­ment) ver­legt Dany Boon seine vor­ur­teils­be­haf­tete Farce ins belgisch-​​französische Grenz­ge­biet, wo sich zwei schar­müt­zelnde Zoll­be­amte im Januar 1993 nicht nur mit dem Schen­ge­ner Abkom­men und sei­nen end­gül­tig fal­len­den Schlag­bäu­men arran­gie­ren müs­sen: Die Fritte und der Camem­bert sol­len künf­tig gemein­sam Dienst schieben.


1. Dezember 2011

Cars 2

Cars 2Die Pole Posi­tion im Ani­ma­ti­ons­film hat Pixar 2006 mit „Cars“ abge­ge­ben. Und die Kurve gekriegt dank „Rata­touille“, „Wall-​​E“, „Oben“ und „Toy Story 3“. „Cars 2“ (Walt Dis­ney Stu­dios Home Enter­tain­ment) ist das zweite Sequel des Hau­ses neben dem Spielzeugfiguren-​​Franchise und das erste Pixar-​​Werk, das mehr nach der Kon­zern­mut­ter Dis­ney als den Ani­ma­tion Stu­dios kommt.


Umbra Et Imago - „20“Gothic-​​Ikone Mozart lässt zum 20-​​Jährigen von Umbra Et Imago ein exklu­si­ves Dop­pel­kon­zert auf DVD wie­der­keh­ren. Der Mit­schnitt des bestuhl­ten Akustik-​​Sets mit Streich­or­ches­ter (das erste in der seit 1991 andau­ern­den Band­ge­schichte) und fol­gen­dem Rock-​​Konzert vom 30.7.2011 im Karls­ru­her Crys­tal Ball­room prä­sen­tiert sich optisch wie tonal als pom­pös auf­ge­machte Werk­schau, die neben der regu­lä­ren DVD-​​VÖ auch in einer limi­tier­ten Auf­lage inklu­sive zweier zusätz­li­cher Audio-​​CDs zu haben ist.


3. November 2011

Willkommen im Süden

Willkommen im Süden„Bien­ve­nue chez les Ch’tis“? „Ben­ve­nuti al Sud“! Abge­se­hen vom Titel und der Fahrt­rich­tung ändert sich beim Remake von Dany Boons Culture-​​Clash-​​Komödien-​​Hit „Will­kom­men bei den Sch’tis“ aus dem Jahr 2008 wenig: Der bis dato erfolg­reichste fran­zö­si­sche Film wurde mit fast fünf Mil­lio­nen Zuschau­ern auch in Ita­lien zum hei­misch pro­du­zier­ten Kas­sen­schla­ger par excellence.