12. Januar 2012

Verblendung

VerblendungDer Ami schaut syn­chro­ni­sierte Movies allen­falls im Arthouse-​​Cinema. Also wird gewinn­träch­ti­ger Stoff aber­mals ver­filmt, auch wenn das Ori­gi­nal noch keine drei Jahre alt ist – wie der vom schwe­di­schen Krimi-​​Autor Stieg Lars­son unvoll­en­de­ten „Millennium“-Reihe ers­ter Teil. Bei der „Ver­blen­dung“-Neu­auf­lage ist mit David Fin­cher das seit „Sie­ben“ per­so­ni­fi­zierte Syn­onym für den abgrün­di­gen Thril­ler am Werk gewesen.


17. November 2011

Arthur Weihnachtsmann

Arthur WeihnachtsmannIn der eins­ti­gen Knet­film­schmiede ist längst nicht mehr alles Hand­ar­beit. Schon ihre 2006er Pro­duk­tion „Flutsch und weg“ form­ten die Macher der Stopmotion-​​Filme „Chi­cken Run“ und „Wal­lace & Gro­mit“ lie­ber aus Giga­bytes. Bei ihrem neuen Werk „Arthur Weih­nachts­mann“ arbei­tet Aard­man anstelle von Dream­works nun erst­mals mit Sony Pic­tures Ani­ma­tion zusammen.


Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der EinhornEin bel­gi­scher Nach­wuchs­re­por­ter und sein Fox­ter­rier bil­den seit ihrem ers­ten akten­kun­di­gen Fall aus dem Jahr 1929 eines der bedeu­tends­ten euro­päi­schen Comic-​​Duos. Nach zwei miss­glück­ten Real­film­ver­su­chen Ende der 60er haben sich Regis­seur Ste­ven Spiel­berg und Pro­du­zent Peter Jack­son der „Aben­teuer von Tim und Struppi“ ange­nom­men: „Das Geheim­nis der Ein­horn“ ist der erste von drei geplan­ten Kinostarts.


Planet der Affen - PrevolutionEs ist eine der zynischs­ten Poin­ten der Film­ge­schichte, als der von Charl­ton Hes­ton gespielte Astro­naut Tay­lor beim Anblick der Frei­heits­sta­tue begreift, dass sich die Mensch­heit in der letz­ten Kon­se­quenz des ato­ma­ren Wett­ei­ferns selbst geschla­gen hat und es kein Ent­kom­men vom „Pla­net der Affen“ gibt. „Pre­vo­lu­tion“, sechs­ter Teil der Ver­fil­mung von Pierre Boulles Zivi­li­sa­ti­ons­sa­tire, setzt nicht nur vorne an, son­dern anstelle von Mas­ken (fast) ganz auf den com­pu­ter­ge­ne­rier­ten Primaten.


11. August 2011

Resturlaub

ResturlaubEr ist der Reani­ma­tor des deut­schen Män­ner­ro­mans: Tommy Jaud, Autor des 2010er Best­sel­lers „Hum­meldumm“. Wäh­rend die Ver­fil­mung sei­nes Debüts „Voll­idiot“ ein ein­zi­ges Pocher’sches Ablass­ven­til war, ver­sucht es Regis­seur Gre­gor Schnitz­ler, der bereits mit Ben­ja­min von Stuckrad-​​Barres „Solo­al­bum“ deut­sche Gegen­warts­li­te­ra­tur ver­filmt hat, bei „Rest­ur­laub“ mit einem erwie­se­nen Schau­spie­ler in der Hauptrolle.


3. Februar 2011

Kokowääh

KokowäähOb seine Anti­hel­den nun Nick, Ludo oder neu­er­dings Henry hei­ßen – drin wie dahin­ter steckt stets Til Schwei­ger. Nach der Selbst­vor­lage „Bar­fuss“, „Keinohr­ha­sen“ und „Zwei­ohr­kü­ken“ schreibt er sich in „Koko­wääh“ die Rolle des ver­kann­ten Dreh­buch­au­tors gleich mit auf den Leib.


Meine Frau unsere Kinder und ichRobert De Niro hat mit sei­ner Rolle als Braut­va­ter Jack Byr­nes das Para­de­bei­spiel des Herrn Schwie­ger­mons­ter erschaf­fen. „Meet The Par­ents“ hieß es vor zehn Jah­ren für einen gewis­sen Gay­lord „Greg“ Focker (Ben Stil­ler). Mitt­ler­weile hat der vor­über­ge­hend unter Mari­hua­na­kon­sum– und ande­ren Ver­däch­ti­gun­gen ste­hende Ungünst­ling seine Pam (Teri Polo) trotz Was­ser­ball­mal­heur und diver­sen Zwi­schen­fäl­len mit Flau­sche­ka­ter Mr. Jinx ehe­li­chen dür­fen, „Meine Braut, ihr Vater und ich“ wurde 2004 mit „Meine Frau, ihre Schwie­ger­el­tern und ich“ fort­ge­setzt und nach „Meet The Fockers“ heißt es nun im drit­ten Teil „Little Fockers“ – zu deutsch „Meine Frau, unsere Kin­der und ich“. Und wie­der ein­mal steht ein denk­wür­di­ges Fami­li­en­tref­fen ins Haus.


7. Oktober 2010

The Social Network

The Social NetworkOb einem das nun gefällt oder nicht — die „Like“-Buttons haben das World Wide Web über­schwemmt. Das Gesichts­buch ist im Netz längst all­ge­gen­wär­tig. Und selbst jene Sites, die Face­books Streuen kri­tisch beglei­ten, kön­nen sich anschei­nend nicht davon frei­ma­chen. Die Com­mu­nity nutzt das neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel der­weil eif­rig, als Stim­mungs­ba­ro­me­ter, vir­tu­elle Klo­wand und Selbst­dar­stel­lungs­bühne. Dem umstrit­te­nen Grün­der des Social Net­works, Mark Zucker­berg, hat sich Regis­seur David Fin­cher gewidmet.


Das A-Team - Der FilmSie sind das Syn­onym für die 80er-​​Fernsehserie. „The A-​​Team“, vier Viet­nam­ve­te­ra­nen, „wegen eines Ver­bre­chens ver­ur­teilt, das sie nicht began­gen hat­ten. Sie bra­chen aus dem Gefäng­nis aus und tauch­ten in Los Ange­les unter. Seit­dem wer­den sie von der Mili­tär­po­li­zei gejagt, aber sie hel­fen ande­ren, die in Not sind“. So began­nen 98 Fol­gen und im Grunde hatte keine mehr an Hand­lung zu bie­ten als Varia­tio­nen die­ses Intros.


29. Juli 2010

Toy Story 3

Toy Story 3Es rap­pelt wie­der in der Spiel­zeug­kiste! Elf Jahre blieb sie ver­schlos­sen, jetzt hängt Pixar einen wei­te­ren Teil an jene Ani­ma­ti­ons­saga, der John Las­se­ter als Schöp­fer des ers­ten voll­stän­dig com­pu­ter­ani­mier­ten Spiel­films sei­nen Pio­nier­sta­tus verdankt.


30. Juni 2010

Für immer Shrek

Für immer ShrekDream­works hat sich ver­rech­net. Jeden­falls brach­ten die Macher von „Ice Age“ und „Toy Story“ ver­mark­tungs­sin­ni­ger­weise bereits ihre drit­ten Teile im 3D-​​Format in die Kinos. „Shrek der Dritte“ kam dafür viel zu früh und ist auch sonst nicht der Rede wert. In sei­nem letz­ten Lein­wand­aben­teuer macht der grüne Oger dafür gleich den dop­pel­ten Dimensionssprung.